Roswitha Bohmann



Künstlerischer Werdegang

2019
In „SoWasHier“ entstehen Wand- und Raumobjekte bzw. Installationen aus Materialien, die ansonsten im Müll entsorgt werden würden. Das können beispielsweise Magnetbänder aus Musik- oder Videokassetten, Rettungsdecken bzw. Plastikverpackungen sein. Diese werden je nach Bedarf in Streifen geschnitten, zu „Häuten“ gestrickt, gehäkelt, verknüpft und verwoben.
2016
Objekte aus gestrickten Videobändern, Abschleppseilen und Wäscheleinen entstehen. Müllbeutelstreifen und Streifen aus Plastiktragetaschen dienen als Ausgangsmaterial zum Stricken und Häkeln und werden mithilfe von Draht, Katzentunneln und Schwimmnudeln zu raumgreifenden Skulpturen.
Nominiert zum BLOOOM-Award mit „multicolor Säule“ (2000 Teilnehmer aus 85 Ländern)
2015
Vermehrte Arbeit mit Strick- und Häkelstrukturen, hauptsächlich auf Leinwand.
Nominiert zum BLOOOM-Award mit „t o g o“ (1500 Teilnehmern aus 75 Ländern)
2014
In den Arbeiten aus „Licht Linie Farbe“ fließen Zeichen und Ornamente um Formen (z.B. Kleider-bügel, Häkellinien), finden sich auf dreidimensionalen Gegenständen (Geschirr, Holzwürfel, Tische, Spiegel) und gestalten Stadtpläne mit zentraler Bedeutung der Biographie der Künstlerin.
2013
In den „LebensKreuzungen“ entstehen Reliefs, Collagen und Assemblagen aus mehr oder weniger alltäglichen Materialien der modernen Konsumwelt, basierend auf den geographischen Plänen bedeutsamer Orte des Lebens der Künstlerin.
Top 50 des BLOOOM-Award mit „Berlin (1125 Teilnehmern aus 55 Ländern)
2012
In der Serie „drunter und drüber“ entstehen Collagen, die mithilfe transparenter Gegenstände (Plastikbesteck) und Folien der Acrylmalerei zu einer reliefartigen Oberfläche verhelfen und Collagen aus gestrickten Wollstreifen, Putztüchern, Folien usw., die erst durch Weben ihre endgültige Gestalt bekommen.
bis
2008
„naturnahe“ Acryl- und Ölmalerei intensiver Farbgebung auf Leinwand. Besondere Bedeutung spielt der Baum als Wurzel allen Lebens.